Arbeitszeitnachweis nach dem Mindestlohngesetz (MiLoG)

Das Mindestlohngesetz (MiLoG) beschränkt sich nicht nur auf die Einführung eines branchenunabhängigen Mindestlohnes von 9,19 Euro pro Stunde. Für Arbeitgeber wurden auch die Aufzeichnungs- und Dokumentationspflichten der Arbeitszeiten verschärft.
Betroffen sind:
  • Mini-Jobber und kurzfristig Beschäftigte (außer Mini-Jobber in Privathaushalten)
  • alle Branchen nach § 2a Schwarzarbeitbekämpfungsgesetz:
    • Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe
    • Personenbeförderungsgewerbe
    • Speditions-, Transport- und Logistikgewerbe
    • Schaustellergewerbe
    • Gebäudereinigungsgewerbe
    • Forstwirtschaft
    • Fleischwirtschaft
    • Unternehmen im Auf- und Abbau von Messen und Ausstellungen
  • alle Branchen nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz
Aufgezeichnet werden müssen:
  • Arbeitsbeginn
  • Arbeitsende
  • Arbeitszeit (Dauer)
Die Aufzeichnungen müssen mindestens zwei Jahre aufbewahrt werden. Achtung: Die Aufzeichnung müssen zeitnah erfolgen - spätestens bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages. Verstöße gegen die Aufzeichnungspflichten können mit einer Geldbuße von bis zu 30.000 Euro geahndet werden.
 
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