Steuerberater gesucht? 7 Fragen, 7 Antworten

Steuerlich richtig betreut

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Doch wer braucht überhaupt einen Steuerberater und was tut er eigentlich?

Wir geben Antworten auf die 7 wichtigsten Fragen.

 

Ob man einen Steuerberater braucht, hängt nicht nur davon ab, welche Kenntnisse man in Sachen Buchhaltung und Steuerrecht hat. Der Faktor Zeit spielt eine weitere entscheidende Rolle.

Firmen

Gerade für Unternehmer ist es wichtig, sich auf die eigenen Projekte zu konzentrieren und eben nicht die Zeit mit Buchhaltung und Steuern zu vergeuden. Wer keine Ahnung von Buchhaltung und Steuerrecht hat, sollte sich definitiv an einen Steuerberater wenden. Denn wer sich nicht an die rechtlichen Verpflichtungen hält, bekommt sehr schnell Ärger. Und diejenigen Unternehmer, die genügend Fachkenntnisse haben, sollten überlegen, ob sie in der gleichen Zeit genauso gut Kundenprojekte vorantreiben könnten, die mehr Geld bringen, als der Steuerberater an Kosten verursacht.

Privatpersonen

Bei Privatpersonen kommt es erst einmal darauf an, ob die Erstellung der Einkommensteuererklärung freiwillig ist oder nicht.
Wer keine Steuererklärung abgeben muss, sollte prüfen, ob die zu erwartende Steuerrückerstattung bei der Einkommensteuer im Verhältnis zu den Steuerberatungskosten steht. Ist das nicht der Fall, empfiehlt sich eher die Nutzung einer Steuererklärungssoftware und/oder ggf. die Unterstützung durch einen Lohnsteuerhilfeverein. Als ganz grobe Richtlinie kann man auch sagen: Je niedriger das Einkommen, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass sich die Inanspruchnahme eines Steuerberaters lohnt. Ausnahmen gibt es aber natürlich immer.

Bei Privatpersonen hingegen, die zur Steuererklärung verpflichtet sind, stellt sich ähnlich bei einem Unternehmer zusätzlich die Frage, ob man die (Frei)zeit für das Thema Steuern opfern möchte. Selbst wenn die Steuerberaterkosten die zu erwartende Steuererstattung aufwiegen, so hat man wenigstens nur einen Bruchteil seiner Zeit dafür verwendet. Wer sich jedoch mit der Thematik auskennt, die Zeit dafür hat und auch gern dafür verwendet, kann natürlich ebenfalls getrost auf einen Steuerberater verzichten. Für alle anderen lohnt sich die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater.

Ein Steuerberater ist ein Dienstleister, der sich steuerrechtlichen Verpflichtungen von Unternehmern und Privatpersonen widmet. Diese steuerlichen Verpflichtungen können insbesondere bei Unternehmen sehr umfangreich sein. Zum Tagesgeschäft gehören die Erstellung der Finanzbuchhaltung, die Umsatzsteuervoranmeldung, die Lohnbuchhaltung, die Erstellung des Jahresabschlusses (Bilanz oder EÜR) und die Erstellung der betrieblichen Steuererklärungen. Die Anzahl der notwendigen Steuererklärungen ist dabei abhängig von der Rechtsform des Unternehmens. Muss für den Einzelgewerbetreibenden nur die Umsatz- und Gewerbesteuererklärung erstellt werden, kommt beispielsweise bei Kapitalgesellschaften noch die Körperschaftsteuererklärung hinzu. Zu guter Letzt prüft der Steuerberater die Steuerbescheide vom Finanzamt. Diese werden versendet, sobald alle Steuererklärungen durch das Finanzamt bearbeitet wurden. Sofern es etwas vom Finanzamt beanstanden gibt, sorgt der Steuerberater natürlich auch für die entsprechende Klärung, legt ggf. Einspruch ein und vertritt den Mandanten auch – sofern es dazu kommt – vor dem Finanzgericht.

All diese Verpflichtungen sind natürlich auch mit zeitlichen Fristen verbunden. Auch von dieser Sorge wird der Unternehmer entlastet, wenn er einen Steuerberater beauftragt.
Neben diesen Standards gibt es weitere Leistungen, die von einem Steuerberater in Anspruch genommen werden können. Dazu gehört vor allem die Beratung, welche Aspekte sie im Unternehmen verbessern können, um Steuern zu sparen. Insbesondere bei Existenzgründungen helfen viele spezialisierte Steuerberater mit allgemeinen betriebswirtschaftlichen Beratungen, der Begleitung von Bankgesprächen oder bei der Auswahl von passenden staatlichen Förderprogrammen.

Den richtigen Steuerberater oder die richtige Steuerberaterin zu finden ist nicht immer einfach. Oft wird der Fehler begangen, dass man einfach die Kanzlei in nächster Nähe kontaktiert. Wichtiger als der Standort ist aber eigentlich die Branchenexpertise, die qualitative Kompetenz, die Reaktionsgeschwindigkeit und auch Dinge wie bspw. das Vertrauen, das Einfühlungsvermögen und Auftreten insgesamt. Hier kann der Blick auf ein Bewertungsportal oder die persönliche Empfehlung im Dickicht von Steuerberatungskanzleien helfen. Wichtig dabei: Die Empfehlung muss fachlich zu den Ansprüchen des Ratsuchenden passen. Ansonsten kann auch die persönliche Empfehlung nicht weiterhelfen. Wichtig ist außerdem die Frage, wie man mit dem Steuerberater zusammenarbeiten möchte. Klassisch mit dem „Schuhkarton“ per Post oder digital. Gerade wenn man als Unternehmer bestimmte Aufgaben selbst übernehmen möchte, wie bspw. die Finanzbuchhaltung, ist es wichtig, dass der Steuerberater die verwendete Software kennt.

Steuerberatung darf in Deutschland nicht jeder anbieten, sondern nur geprüfte Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte und Fachanwälte für Steuerrecht. Sie unterliegen bei ihren Tätigkeiten den Berufspflichten des Steuerberatungsgesetzes (StBerG) und der Berufsordnung der Steuerberaterkammer. Tipp: Details zu den Rechten und Pflichten eines Steuerberaters finden sich auf der Website der Bundessteuerberaterkammer: https://www.bstbk.de/de/steuerberater/berufsrecht/

In Abgrenzung dazu gibt es noch Buchhaltungsbüros und den Lohnsteuerhilfeverein. Buchhaltungsbüros kümmern sich im Gegensatz zur Steuerkanzlei nur um die Erstellung der Finanzbuchhaltung für Unternehmen. Der Lohnsteuerhilfeverein wiederum darf nur begrenzte Hilfe in Steuersachen geben, die für Privatpersonen relevant sind. Auf keinen Fall darf der Verein die Person vor Gericht vertreten.

Den Kostenrahmen für eine Steuerberatung gibt die Steuerberatungsvergütungsverordnung vor. Abhängig von Leistung und Gegenstandswert gibt diese einen Mindest- und einen Höchstsatz vor. Die abgerechnete Gebühr darf sich nicht unter und nicht über diesen beiden Werten befinden. Da der Unterschied beider Werte jedoch mehrere Tausend Euro ausmachen kann, gibt es keine einfache Antwort auf die Frage, was ein Steuerberater kostet. Viele Steuerberater orientieren sich am sogenannten Mittelwert. Das ist – wie sich vermuten lässt – genau die Mitte dieser beiden Werte. Neben dem aufwändigen Einholen von Angeboten können bei wenigen Steuerberatern aber auch die Kosten direkt online ermittelt werden – wie beispielsweise bei felix1.de. Hier erfahren Sie mehr zum Thema Steuerberaterkosten und felix1.de.

Gründe für einen Steuerberaterwechsel können unerwartet hohe Nachzahlungen, die mangelnde Erreichbarkeit oder auch einfach eine unangenehme Atmosphäre sein. Grundsätzlich kann man einen Steuerberatungsvertrag jederzeit kündigen, ohne dafür Gründe anzugeben (§ 627 BGB). In wenigen Einzelfällen kann eine Kündigungsfrist wirksam sein – dies gilt beispielsweise oft bei Pauschalvereinbarungen. Manchmal ist aber auch generell ein späterer Zeitpunkt sinnvoll, um Zusatzaufwände zu vermeiden. Ein klassischer Wechseltermin ist der Beginn eines neuen Geschäftsjahres. In der Regel wird der neue Steuerberater sich kostenfrei um den reibungslosen Wechseln kümmern und den bestehenden Vertrag hinsichtlich möglicher Fristen prüfen. Wenn Sie ich für einen felix1.de-Steuerberater entscheiden, ist felix1.de Ihnen gerne beim Steuerberaterwechsel behilflich. 

Gegenüber dem Finanzamt haftet zuerst einmal immer der Mandant, da er offiziell derjenige ist, der die Steuererklärung abgibt und die Verantwortung dafür trägt. Der Steuerberater hat bei der Erstellung „nur“ geholfen. Wenn dem Mandanten allerdings ein Schaden entsteht – zum Beispiel weil er nicht rechtzeitig Einspruch eingelegt oder sonstige Fristen verpasst hat – kann er wiederum gegen seinen Steuerberater vorgehen. Um solche Schäden abzudecken, muss der Steuerberater auch eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen – das verlangt das Gesetz.

Dass der Steuerberater dem Mandanten gegenüber haften muss, wenn dem Mandanten ein Schaden entstanden ist, ist auch fair: Denn ein Steuerzahler versteht oftmals gar nicht, welchen Sachverhalt sein Steuerberater wie und wo berücksichtigt hat. Das Steuerrecht ist so kompliziert und dynamisch, dass hier leider Fehler nicht auszuschließen sind. Allerdings muss der Mandant auch wissen, dass er seinem Steuerberater alles sagen muss, was wichtig für die Steuererklärung sein könnte. Wird etwas verschwiegen, kann nicht der Steuerberater für den Schaden verantwortlich gemacht werden.

Tipp: Lassen Sie sich am besten vor Einreichung der Steuererklärung von Ihrem Steuerberater noch einmal genau erklären, was er alles berücksichtigt hat und was nicht, um Streit – womöglich sogar vor Gericht – zu vermeiden.

Es ist also eine Gratwanderung für den Steuerberater: Er muss darauf achten, dass er so gut wie möglich über das aktuelle Steuerrecht informiert ist. Er muss wissen, worauf es ankommt und welche Informationen er vom Mandanten abfragen sollte. Auf der anderen Seite muss er dem Mandanten möglichst einfach und verständlich vermitteln, was er tut, damit dieser weiß, was er da eigentlich unterschreibt.

Tipp: Um sicherzugehen, dass Ihr Steuerberater die richtigen Fragen stellt und weiß, worauf es ankommt, bietet es sich an, einen auf Ihre Branche spezialisierten Steuerberater zu wählen. Durch eine effektive und qualifizierte Beratung lässt sich womöglich Zeit, Geld und vor allem Ärger sparen.

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