Steuerberatung für GmbH & Co KG

Steuerberater für GmbH & Co KG – das müssen Sie wissen

Die GmbH & Co KG erfreut sich in Deutschland großer Beliebtheit. Rund 140.000 Unternehmen setzen auf diese spezielle Rechtsform – die allerdings auch hohe Anforderungen stellt. Deshalb ist ein Steuerberater für GmbH & Co KG in fast allen Fällen eine absolute Notwendigkeit. Doch was ist das Geheimnis dieser Unternehmensform, die ja zwei Rechtsformen vereint? Wo liegen die Vorteile und wo die Nachteile gegenüber der Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) und der Kommanditgesellschaft (KG)? Letztere gibt es als „Solo-Variante“ auch deutlich seltener, nur ca. 16.000 zählt die Statistik. Wir beantworten Ihnen alle Fragen. Dazu gehört unter anderem, wie und wann ein Steuerberater für GmbH & Co KG helfen kann, was er kostet und wie das Ganze bei der felix1.de-Steuerberatungsgesellschaft aussieht.

 

Alle Antworten finden Sie auf dieser Seite.

 


Das ist eine grundlegende und spannende Frage. Ist es eine spezielle GmbH und damit eine Kapitalgesellschaft – oder eine spezielle KG und damit eine Personengesellschaft? Die Antwort lautet: Bei der GmbH & Co KG handelt es sich um eine spezielle KG, also eine Personengesellschaft. Bei einer KG müssen sich mindestens zwei Personen (natürliche oder juristische) zusammentun. Diese betreiben unter einer gemeinsamen Firma ein Handelsgewerbe, den Gesellschaftszweck. Der Unterschied zu anderen Personengesellschaften wie GbR und OHG: Hier haften nicht alle Gesellschafter persönlich und unbeschränkt.
Auf der einen Seite gibt es den Komplementär. Er haftet persönlich („Vollhafter“), hat die gleichen Rechte und Pflichte wie ein Gesellschafter in anderen Personengesellschaften und führt die Geschäfte.
Auf der anderen Seite gibt es den Kommanditist, der nur bis zur Höhe der Haftsumme haftet. Er ist also ein „Teilhafter“. Kommanditisten sind nicht zur Mitarbeit verpflichtet, sie sind in der Regel erst einmal von der Geschäftsführung ausgeschlossen. Die KG bietet sich zum Beispiel für Unternehmer an, die finanzkräftige Partner ins Boot holen wollen. Oder Familienmitglieder, die nicht persönlich haften wollen.
Nach dem wir nun grob wissen, was eine KG ist, kommen wir nun zur GmbH & Co KG. In diesem Fall ist der Komplementär eine GmbH. Was bedeutet das? Die GmbH haftet zwar unbeschränkt, die Gesellschafter der GmbH aber nur in Höhe Ihrer Stammeinlagen. Das sind meist „nur“ 25.000 Euro (Mindesteinlage). Das Privatvermögen bleibt aber außen vor. Die Konstruktion der GmbH & Co KG senkt damit die Haftungsrisiken aller Beteiligten, denn das Privatvermögen sowohl des Komplementärs als auch des Kommanditisten bleiben unberührt. Das ist ein großer Vorteil gegenüber der klassischen KG. Es gibt natürlich noch weitere Vorteile gegenüber GmbH und KG – aber auch Nachteile. Doch dazu kommen wir gleich. Wichtig aber schon an dieser Stelle: Es braucht eine GmbH und eine KG, der Aufwand ist groß, auch bei den Steuern. An einer Steuerberatung für GmbH & Co KG führt deshalb eigentlich kein Weg vorbei.


Warum sollte man also eine GmbH & Co KG gründen? Tut es nicht auch eine typische KG oder eine ganz normale GmbH?
Kommen wir also zuerst zu den Vorteilen, die sich bieten. Das sind unter anderem:

  • Haftung: Das hatten wir schon erklärt. Im Vergleich zur reinen KG sinkt das Haftungsrisiko erheblich. Sie ist auf das Gesellschaftsvermögen der GmbH und die Haftsummen der Kommanditisten beschränkt.
  • Geschäftsführung: Die Kommanditisten können gleichzeitig Gesellschafter der GmbH sein und somit die Geschäfte führen.
  • Ein-Personen-Gesellschaft: Bei einer klassischen KG braucht es immer zwei Personen. In einer GmbH & Co KG ist es möglich, dass eine Person eine Ein-Mann-GmbH gründet, diese zum Komplementär in der KG macht und selbst der Kommanditist ist.
  • Steuern: Hier kann es Vorteile gegenüber der GmbH geben. So hat eine GmbH & Co KG bei der Gewerbesteuer einen Freibetrag von 24.500 Euro, denn die GmbH nicht hat. Oft fällt zudem die steuerliche Belastung insgesamt geringer aus als in einer GmbH. Da gilt es viele Punkte zu beachten, ein Steuerberater für GmbH & Co KG hilft Ihnen an dieser Stelle gern weiter.

Der wesentliche Nachteil einer GmbH & Co KG liegt in der Doppelstruktur. Sie müssen sowohl eine GmbH als auch eine KG gründen (höherer Aufwand, auch finanziell), für beide Bücher führen (Finanzbuchhaltung) und für beide Steuererklärungen abgeben. Zudem ist die Kreditwürdigkeit geringer als bei einer KG, weil niemand persönlich haftet. Und eine normale KG ist auch nicht verpflichtet, ihren Jahresabschluss zu veröffentlichen.


Wie bei allen anderen Unternehmen wird der Grundstein für den Erfolg in der Gründungsphase gelegt. Die ist bei einer GmbH & Co KG besonders aufwendig und auch teurer. Denn es müssen sowohl eine GmbH als auch eine KG gegründet werden. Ein Steuerberater für GmbH & Co KG ist deshalb dringend angeraten. Er übernimmt die Erstberatung und kann die Eintragung ins Handelsregister in die Wege leiten (die Eintragung selbst übernimmt ein Notar). Ein auf das Gesellschaftsrecht spezialisierter Rechtsanwalt wird die beiden Gesellschaftsverträge und den Geschäftsführervertrag aufsetzen. Ebenfalls erforderlich sind die Gewerbeanmeldung, eine Eröffnungsbilanz, die Anmeldung beim Finanzamt und die Beantragung der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Natürlich sollten Sie unbedingt Steuerberatung in Anspruch nehmen, nicht immer ist die GmbH & Co KG tatsächlich steuerlich die beste Wahl. Bei der felix1.de-Steuerberatungsgesellschaft müssen Sie übrigens nicht lange nach einem Steuerberater suchen. Wir finden den Steuerberater, der am besten zu Ihnen passt. Und dieser kann Ihnen sicher auch einen auf Gesellschaftsrecht spezialisierten Rechtsanwalt empfehlen. Zum Beispiel einen der ETL Rechtsanwälte, mit denen wir auch im Rahmen unserer Gründerpakete zusammenarbeiten. 


Ist der Gründungsprozess erfolgreich vollzogen, beginnt das Alltagsgeschäft. Und das heißt auch: die Steuersachen im Alltag stehen unmittelbar an. Investitionen, eingehende und ausgehende Rechnungen, Abschreibungen, Umsatzsteuer und vieles mehr. Alles muss in die Finanzbuchhaltung, die Ihnen ein Steuerberater gern abnimmt. Bedenken Sie, dass sowohl für die GmbH als auch für die KG Bücher geführt werden müssen. Und selbst wenn sich der Aufwand für die GmbH minimieren lässt, kommen Sie nicht daran vorbei. Mehrere Steuererklärungen, Bilanz (Jahresabschluss), Umsatzsteuervoranmeldungen, Vorauszahlungen für Einkommen-, Gewerbe- und Körperschaftsteuer – auch das fällt in den Aufgabenbereich eines Steuerberaters für GmbH & Co KG. Sobald Sie Mitarbeiter beschäftigen, müssen Sie sich auch Gedanken um die Lohnbuchhaltung machen. Das kann natürlich auch der Steuerberater übernehmen. Und natürlich wird auch immer wieder klassische Beratung gefragt sein, gerade bei größeren Geschäften. 


Auch hier heißt es doppelte Arbeit: Denn bei einer GmbH & Co. KG werden die GmbH und die KG als zwei gesonderte Unternehmen behandelt. Deswegen sind jeweils für die GmbH und die KG eigene Jahresabschlüsse und Steuererklärungen zu erstellen.

Für die GmbH und die KG sind jeweils neben dem Jahresabschluss jährlich eine Umsatzsteuererklärung und eine Gewerbesteuererklärung einzureichen. Die GmbH ist darüber hinaus körperschaftsteuerpflichtig und muss eine Körperschaftsteuererklärung abgeben. Schüttet die GmbH Dividenden aus, unterliegen diese Kapitalerträge der Abgeltungsteuer von 25% (= Kapitalertragsteuer) bzw. dem Teileinkünfteverfahren.

Für die KG ist eine Körperschaftsteuererklärung allerdings nicht erforderlich. Stattdessen muss der Gewinn auf die einzelnen Gesellschafter aufgeteilt werden und dazu reicht man eine Erklärung zur gesonderten und einheitlichen Feststellung für die Einkommensbesteuerung ein (sog. Feststellungserklärung). Der Gewinn der KG wird dann über die Einkommensteuererklärungen der Gesellschafter besteuert (Anlage G).

Bei Angestellten – z.B. auch beim angestellten Geschäftsführer der GmbH - ist Lohnsteuer zu berechnen und an das Finanzamt abzuführen. All das und noch viel mehr hat ein Steuerberater für die GmbH & Co KG natürlich im Blick. Dazu gehört neben der Erstellung der Steuererklärungen und der Bilanz auch die fachgerechte Überprüfung der jeweiligen Steuerbescheide. Das lässt sich definitiv nicht nebenbei erledigen. Neben dem Zeitfaktor spricht auch das in der Regel nicht ausreichende steuerliche Fachwissen dafür, einen Steuerberater für GmbH & Co KG hinzuziehen.


Wenn Sie jetzt schon eine Unzahl von riesigen Aktenordnern vor Ihrem geistigen Auge sehen, die Sie immer wieder zum Steuerberater bringen müssen, können wir Sie beruhigen. Denn bei der felix1.de-Steuerberatungsgesellschaft sieht das – zum Glück – ganz anders aus. Wenn wir Ihre Buchführung übernehmen, läuft alles online: über unsere Cloud-Plattform ETL PISA Finanzen. Sie haben jederzeit Zugriff auf alle Daten – es kann zum Beispiel nicht passieren, dass ein dringend benötigter Ordner gerade beim Steuerberater ist. Sie gestalten Ihre Angebote und Ihre Rechnungen nach Ihren Vorstellungen, Ein- und Ausgangsrechnungen laden Sie auf den Server hoch, hilfreich ist dabei die integrierte OCR-Texterkennung. Auch die Einbindung Ihres Bankkontos ist kein Problem. Mit anderen Worten: Keine Papierberge mehr, sondern stets aktuelle Daten über die Finanzen Ihres Unternehmens, von jedem Ort der Welt aus übers Internet. Und Ihre Daten werden verschlüsselt auf Servern in Deutschland gespeichert. Natürlich können Sie Ihren persönlichen Steuerberater auch noch klassisch anrufen – oder per Skype mit ihm Kontakt aufnehmen.


Bleibt nur noch die Frage nach dem Preis. Mit wie viel muss man rechnen, wenn man einen Steuerberater beauftragt? Nun, das ist eine Frage, die sich nicht so einfach beantworten lässt. Warum? Steuerberater verlangen für Ihre Leistungen meist Gebühren. Wie hoch die sind, regelt die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Aber die StBVV gibt nur einen Gebührenrahmen vor, in dem sich die Gebühr selbst bewegt. Und da ist viel Luft zwischen Mindest- und Höchstgebühr. Die Kluft wird zudem immer größer, wenn der sogenannte Gegenstandswert ansteigt. Und es kommt noch schlimmer: Das alles gilt für jede einzelne Leistung des Steuerberaters. Und da kommt gerade bei einer GmbH & Co KG richtig viel zusammen. Am Ende wissen Sie nicht ansatzweise, mit welchen Steuerberatungskosten Sie rechnen müssen. Und aus welchen Gründen ein Steuerberater für GmbH & Co KG eine höhere Gebühr als die mittlere Gebühr verlangt, können Sie auch nicht nachvollziehen. Es bleibt ein hohes Maß an Unsicherheit.
Ganz anders ist es bei felix1.de. Hier wissen Sie immer vorher, welche Kosten für die Steuerberatung auf Sie zukommen. Glauben Sie nicht? Dann probieren Sie es doch einfach aus: Rufen Sie uns kostenlos unter 0800 – 33 549 133 an oder fordern auf dieser Internetseite einen Rückruf an. Wir ermitteln für Sie das passende Angebot – und wie schon erwähnt – finden wir auch noch den optimalen Steuerberater für Sie und Ihre GmbH & Co KG.

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Stand: 08.09.2017

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