Steuerberatung für
Kleinunternehmer

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Rundum sorglos mit dem felix1.de Kleinunternehmer-Paket

Kleinunternehmer sind solche Unter­nehmer, die bestimmte Umsatzgrenzen nicht überschreiten. Sie werden deshalb davon befreit, Umsatzsteuer zu zahlen. Konkret heißt das: Ein Gründer darf maximal 17.500 € Umsatz im Jahr seiner Gründung verzeichnen. In den Folgejahren ist dann ein Umsatz von 50.000 € im aktuellen und 17.500 € im Vorjahr die Schwelle. Der Betrag gilt für ein ganzes Jahr. Sprich: Bei einer unterjährigen Gründung muss der Umsatz auf das komplette Jahr hochgerechnet werden.

Weiterer Vorteil der Kleinunternehmer: Sie müssen keine Umsatz­steuer­voranmeldung abgeben – und sparen dadurch nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Es kann allerdings unter Umständen vorteilhafter sein, freiwillig Umsatzsteuer zu zahlen. Grund: Die Vorsteuer wird nicht vom Finanzamt erstattet. Das kann für Gründer mit größeren Anschaffungen im Gründungsjahr bedeutsam sein. An eine Entscheidung zur Regelbesteuerung ist man allerdings fünf Jahre lang gebunden.

Für Kleinunternehmer ist das Thema Umsatzsteuer damit aber nicht vom Tisch. Kleinunternehmer müssen trotzdem eine Umsatzsteuererklärung abgeben. Auch wenn Kleinunternehmer ihren Kunden Rechnungen stellen, haben Sie einiges zu beachten.

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Für welche Unternehmer gilt dieses Angebot?

Das Kleinunternehmer-Paket gilt nur für Einzelunternehmer. Voraussetzung ist, dass der jährliche Gesamtumsatz 17.500 Euro brutto nicht übersteigt und dass die umsatzsteuerliche Kleinunternehmer-Regelung gemäß § 19 Abs. 1 UStG in Anspruch genommen wird. Dieses Angebot gilt insbesondere nicht für Unternehmen, deren steuerfreier, steuerpflichtiger und/oder nicht steuerbarer Umsatz insgesamt mehr als 17.500 Euro im Jahr beträgt. Ebenfalls gilt es nicht für Personen- und Kapitalgesellschaften.

FAQ zur Kleinunternehmer-Regelung

Was ist ein Kleinunternehmer?

Ihre Umsätze im Vorjahr dürfen nicht über 17.500 Euro liegen und im laufenden Jahr schätzungsweise nicht über 50.000 Euro. Für das laufende Jahr müssen Sie zu Beginn des Jahres immer eine Schätzung vornehmen, die für das Finanzamt nachvollziehbar ist.

Ausnahmsweise gilt die 17.500 Euro Grenze im Gründungsjahr. Sie müssen schätzen, wie viel Umsatz Sie im Gründungsjahr haben werden. Haben Sie nicht sofort am 1.1. des Jahres mit Ihrer Selbständigkeit begonnen, müssen Sie Ihre geschätzten Umsätze auf den Jahreswert hochrechnen, weil die Umsatzgrenze von 17.500 Euro für das gesamte Jahr gilt.

Haben Sie Ihre Umsätze am Anfang des Jahres richtig eingeschätzt und überschreiten Sie dann doch die Umsatzgrenze von 50.000 Euro, passiert gar nichts. Sie brauchen auch dann keine Umsatzsteuer berechnen und an das Finanzamt abführen. Im nächsten Jahr sieht es anders aus. Dann sind Sie kein Kleinunternehmer mehr und müssen Sie auf jeden Fall Umsatzsteuer auf Ihre Waren und Dienstleistungen erheben und dem Finanzamt überweisen.

Die steuerfreien Umsätze behandeln Sie weiter umsatzsteuerfrei. Diese Umsätze werden nicht in die Umsatzgrenzen mit eingerechnet.

Die Umsatzgrenzen von 17.500 Euro und 50.000 Euro errechnen Sie, indem Sie nur Ihre Umsätze aus Ihren Dienstleistungen und Warenverkäufen addieren. Haben Sie Leistungen erbracht, die nach dem Umsatzsteuergesetz steuerfrei sind, gehören diese nicht in Ihre Berechnung rein. Das sind z.B. diese Leistungen, die ein Arzt erbringt. 
Die Umsätze, die Sie aus dem Verkauf Ihres Anlagevermögens erzielen, werden auch nicht hinzugerechnet.

Von Ihren Umsätzen brauchen Sie keine Umsatzsteuer an das Finanzamt abführen. Auch Umsatzsteuervoranmeldungen müssen Sie nicht abgeben. Sie handeln genauso, als wären Sie eine Privatperson.

Ja, Sie bekommen die Vorsteuer aus Rechnungen von Ihren Lieferanten nicht vom Finanzamt erstattet. Wenn Sie hohe Vorsteuererstattungen erwarten, weil Sie z.B. Ihr Unternehmen gerade neu gründen, kann das ein Nachteil sein. 
Haben Sie hauptsächlich Unternehmer als Kunden, werden Ihre Waren und Dienstleistungen etwas teurer. Da Sie die Vorsteuer nicht erstattet bekommen, erhöhen sich die Preise der Waren und Dienstleistungen. Das gilt aber nur, wenn Sie an Unternehmer liefern. Für Privatkunden können Sie durch die Kleinunternehmerregelung günstiger Waren und Dienstleistungen anbieten, weil Sie keine zusätzliche Umsatzsteuer berechnen müssen.

Nein. Wenn Sie sich mit einem anderen Unternehmer zusammenschließen und ein Unternehmen werden, z.B. eine GbR, muss die GbR die Grenzen von 17.500 Euro und 50.000 Euro einhalten. Sind sie allerdings Einzelunternehmer und schließen sich mit einem anderen Einzelunternehmer zusammen ohne das Sie ein einheitliches Unternehmen bilden (z.B. eine Arbeitsgemeinschaft) bleiben beide Einzelunternehmen bestehen und jeder kann die Grenzen ausschöpfen.

Die Kleinunternehmerregelung kann bei allen Unternehmensformen angewendet werden. Die Umsatzgrenzen müssen Sie auf jeden Fall einhalten und das gilt für jedes Unternehmen. Haben Sie mehrere Gewerbe angemeldet und alle Gewerbe sind Einzelunternehmen, müssen Sie alle Umsätze zusammenrechnen und dürfen die Umsatzgrenzen nicht überschreiten. Bei allen anderen Unternehmensformen gilt: jedes Unternehmen wird für sich allein gezählt. Haben Sie z.B. ein Einzelunternehmen und eine GmbH, muss nur jedes Unternehmen die Umsatzgrenze einhalten.

Ja, selbst die Anzahl der Mitarbeiter ist nicht beschränkt. Allerdings müssen Sie den Mitarbeitern auch Löhne oder Gehälter zahlen. Da Sie die Umsatzgrenzen einhalten müssen und aus diesen Umsätzen die Gehälter bezahlen müssen, würde es nicht möglich sein, viele Mitarbeiter zu beschäftigen. Haben Sie viele umsatzsteuerfreie Umsätze, sieht das natürlich ganz anders aus. Da die umsatzsteuerfreien Umsätze nicht in die Grenzen mit eingerechnet werden, können Sie auch ein größeres Unternehmen mit mehren Mitarbeitern betreiben und die Kleinunternehmerregelung anwenden.

Beispiel: Ein Physiotherapeut möchte sich selbständig machen. Die Behandlungen, die von Ärzten verschrieben werden, sind fast immer umsatzsteuerbefreit. Nur die nicht verschriebenen Behandlungen (z.B. Massagen) unterliegen der Umsatzsteuer. Werden mit solchen Dienstleistungen die Grenzen nicht überschritten, kann die Kleinunternehmerregelung angewendet werden und auch die Umsätze dieser Behandlungen müssen nicht besteuert werden, wenn die Grenzen eingehalten werden. Dadurch ist es möglich, ein recht großes Unternehmen, mit auch vielen Mitarbeitern aufzubauen, ohne Regelbesteuerer zu werden.

Rund um´s Finanzamt

Sind Sie bereits Unternehmer, beantragen Sie die Kleinunternehmerregelung bei Ihrem Finanzamt. Ein einfaches Schreiben reicht aus. Wechseln können Sie allerdings nur, nach einem Zeitraum von 5 Jahren, ab dem Moment in dem Sie sich gegen die Kleinunternehmerregelung entschieden haben.

Gründen Sie gerade Ihr Unternehmen, beantragen Sie die Kleinunternehmerregelung im steuerlichen Erfassungsbogen.

Diesen bekommen Sie bei Ihrem Finanzamt oder im Internet. Wenn Sie ein Gewerbe anmelden, bekommen Sie den steuerlichen Erfassungsbogen automatisch vom Finanzamt zugeschickt, da das Gewerbeamt dem Finanzamt mitteilt, dass Sie Unternehmer geworden sind. 
Müssen Sie keinen Gewerbeschein beantragen, weil Sie z.B. Freiberufler sind, müssen Sie sich beim Finanzamt melden und Ihnen wird der Erfassungsbogen zugeschickt.

Nein, da Sie keine Umsatzsteuer berechnen dürfen und auch keine Vorsteuer abziehen dürfen, geben Sie keine Umsatzsteuervoranmeldung ab. 
Sollten Sie als Kleinunternehmer doch eine Umsatzsteuervoranmeldung abgeben, gilt diese Anmeldung als Antrag auf Verzicht der Kleinunternehmerregelung (Option). Sie optieren damit zum Regelbesteuerer und dürfen die Kleinunternehmerregelung nicht mehr anwenden. Sie müssen für das gesamte Kalenderjahr die Umsatzsteuer abführen. An diesen Antrag sind Sie dann 5 Jahre lang gebunden. Erst nach diesem Zeitraum, können Sie wieder zur Kleinunternehmerreglung wechseln.

Mit der Umsatzsteuererklärung teilen Sie dem Finanzamt mit, welche Umsatzhöhe Sie hatten. Dadurch kann das Finanzamt prüfen, ob Sie auch in Zukunft Kleinunternehmer bleiben können.

Ja, die Kleinunternehmerregelung gilt nur für die Umsatzsteuer. Alle anderen Steuererklärungen müssen Sie genauso abgeben, wie jeder andere Unternehmer auch. Mindestens müssen Sie Ihre Einkommensteuerklärung einreichen. Eventuell kommen noch Gewerbesteuerklärung und Körperschaftsteuererklärung dazu.

Alle Steuererklärungen müssen Sie bis zum 31.05. des Folgejahres abgeben. Wenn Sie einen Steuerberater beauftragen, der die Steuererklärungen für Sie anfertigt, müssen diese erst bis zum 31.12. des Folgejahres eingereicht werden.

Wechsel zurück zur Umsatzsteuer

Das kommt darauf an, wie Sie Regelbesteuerer geworden sind, also ob Sie selbst die Regelbesteuerung beantragt haben oder ob Sie in den Vorjahren die Grenzen überschritten haben. 
Haben Sie selbst die Regelbesteuerung beantragt, können Sie erst nach 5 Jahren wechseln. Wurden Sie Regelbesteuerer, weil Sie die Umsatzgrenzen überschritten haben, können Sie jederzeit wieder zurückwechseln, wenn Sie die Grenzwerte einhalten.

Allgemeine Fragen

Es gibt keinen Unterschied. Sie können beide Begriffe verwenden.

Die USt-ID-Nummer brauchen Unternehmer, die ihre Leistungen innerhalb der Europäischen Union anbieten. Hiermit identifiziert sich der Unternehmer als Unternehmer  - sprich: Nur wenn er diese Nummer vorlegt, weiß der Geschäftspartner, dass es sich nicht um eine Privatperson handelt. Das hat Folgen für die Beurteilung, wo die Umsatzsteuer anfällt.
 
Beispiel: Ein deutscher Unternehmer kauft bei einem französischen Händler Fernseher ein. Dabei gibt der deutsche Unternehmer seine USt-Id-Nummer an. Der französische Händler liefert die Fernsehgeräte in der Folge umsatzsteuerfrei an den deutschen Händler. Ohne diese USt-ID-Nummer müsste der französische Händler die Umsatzsteuer erheben und in Frankreich an das Finanzamt abführen.

Als Kleinunternehmer benötigen Sie keine USt-ID. Sie können trotzdem diese Nummer beantragen und verwenden.

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