Steuerberatung für Versicherungsmakler

Das müssen Sie wissen

Im Schnitt hat jeder Deutsche sechs Versicherungen. Davon wurden ganz sicher recht viele durch einen der knapp 50.000 Versicherungsmakler im Land vermittelt. Und was brauchen diese? Natürlich einen Steuerberater für Versicherungsmakler. Wir erklären in diesem Artikel, welchen Nutzen Steuerberatung in dieser Branche bringen kann, was sie kostet und wie man einen guten Steuerberater für Versicherungsmakler findet. Wie kann er bei der Gründung helfen und welche steuerlichen Besonderheiten müssen Versicherungsmakler beachten? Welche Unternehmensform ist die richtige? Was ist mit der Buchhaltung und dem Jahresabschluss?

Die Antworten auf diese Fragen und noch mehr lesen Sie hier


Bevor wir gleich zu den steuerlichen Details und dem Leistungsspektrum eines Steuerberaters für Versicherungsmakler kommen, noch ein paar kurze Erläuterungen zum Versicherungsmakler. Zuerst: Nicht jeder, der Versicherungen verkauft, ist auch ein Makler. Der Versicherungsmakler vermittelt Verträge zwischen Versicherungsgesellschaften und Versicherungsnehmern. Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass der Makler nicht von einer oder mehreren Gesellschaften beauftragt wird, sondern unabhängig – für seine Kunden – arbeitet. Er sucht die passende Versicherung für seinen Kunden und bringt schließlich Versicherungsgesellschaft und Versicherungsnehmer zusammen. Er ist nicht weisungsgebunden. Das sieht beim Versicherungsvertreter anders aus, denn der arbeitet nur für eine Versicherung und vertritt deren Interessen.

Versicherungsmakler kann man übrigens nicht so leicht werden. Er muss zum Beispiel den Nachweis einer erforderlichen Sachkunde erbringen. Das kann durch eine entsprechende Prüfung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) erfolgen, durch den Abschluss als Kaufmann/Fachwirt für Versicherungen oder durch den Abschluss eines Studiums der Rechtswissenschaft oder Betriebswirtschaft mit Fachrichtung Versicherungen. Zudem braucht es den Nachweis einer ausreichenden Berufshaftpflichtversicherung sowie der erforderlichen Zuverlässigkeit (keine Vorstrafen) und geordneter Vermögensverhältnisse (kein Insolvenzverfahren). Sie sehen, dass sich ein Versicherungsmakler mit Geld auskennen sollte. Doch erfahrungsgemäß sind das Thema Steuern und Steuerrecht noch mal eine ganz andere Baustelle, so dass sich sehr oft ein Steuerberater für Versicherungsmakler empfiehlt. Dieser sollte immer dann hinzugezogen werden, wenn der Versicherungsmakler nur Grundkenntnisse oder weniger von Steuern hat. 

 


Wie bei allen Unternehmen wird der Grundstein für den Erfolg in der Gründungsphase gelegt. Die falsche Wahl der Unternehmensform, ein steuerlich ungünstiger liegender Firmensitz, Fehler bei der Gewerbeanmeldung, bei der IHK oder dem Finanzamt können nicht nur kurzfristige finanzielle, sondern auch weitreichende steuerliche Folgen haben. Versicherungsmakler können allein gründen oder sich mit anderen zusammentun. Als Unternehmensform bietet sich ihnen die komplette Bandbreite. Vom gewerblichen Einzelunternehmer (Kaufmann) über eine Personengesellschaft (GbR, OHG, KG) bis hin zur Kapitalgesellschaft (GmbH, UG, AG) ist alles erlaubt. Der größte Vorteil der Kapitalgesellschaft ist die der beschränkten Haftung, denn hier haftet der Makler nicht mit seinem Privatvermögen – im Gegensatz zum Einzelunternehmer oder der Personengesellschaft. Allerdings ist die Gründung einer Kapitalgesellschaft aufwendiger und teurer (Startkapital!), zudem sind die Anforderungen an die Finanzbuchhaltung höher und es kommt noch die Körperschaftsteuer als zusätzliche Steuer hinzu.

Versicherungsmakler brauchen einen Gewerbeschein, den sie erst nach einer Erlaubniserteilung durch die IHK erhalten. Dafür müssen einige Dokumente beigebracht werden, um die Befähigung nachweisen zu können. Apropos Gewerbe: Wichtig ist auch die Wahl des Firmensitzes. Warum? Wer ein Gewerbe betreibt, muss Gewerbesteuern zahlen. Die Höhe dieser Steuer hängt in hohem Maß vom sogenannten Hebesatz ab. Und diesen legen die Gemeinden in Eigenregie fest – sie sind ja auch die Empfänger der Gewerbesteuer. So kann es gut sein, dass Sie außerhalb, aber dicht an einer großen Stadt nur die Hälfte an Gewerbesteuer wie in der Großstadt zahlen. Gerade für einen Versicherungsmakler sollte das eine Überlegung wert sein, da er in der Regel ohnehin viel unterwegs ist, um seine Kunden zu treffen.

Und natürlich müssen Sie sich auch beim Finanzamt melden. Besonders bei den steuerlichen Fragen kann ein Steuerberater für Versicherungsmakler dabei behilflich sein. Was ist mit Ist- und Sollversteuerung, wie sieht es mit der Umsatzsteuer aus, was ist mit der Buchführungspflicht, welche Verträge brauche ich bei einer GmbH-Gründung? Die gute Nachricht: Mit den Gründerpaketen von felix1.de sind Sie auf der sicheren Seite. Wählen Sie Ihre Unternehmensform, sehen Sie, welche Leistungen dabei sind und buchen Sie. Das kostet wirklich nicht die Welt, ein gewerblicher Einzelunternehmer zahlt dafür zum Beispiel 95 Euro, eine GmbH ab 160 Euro. Gut angelegtes Geld, denn Sie haben wenigstens eine Sorge weniger und können sich um andere Aufgaben kümmern, während Ihr Steuerberater für Versicherungsmakler sich um die steuerlichen Aspekte und mehr kümmert.

 


In den meisten Punkten werden Versicherungsmakler steuerlich wie andere Unternehmer auch behandelt. Es gibt aber eine große Ausnahme. Wie in einigen anderen Branchen (etwa bei Ärzten) gilt auch für Versicherungsmakler, dass ihre Leistungen umsatzsteuerfrei sind. Aber, es gibt natürlich die berühmten Ausnahmen. Denn in der Tat sind nicht alle Dienstleistungen tatsächlich von der Umsatzsteuer befreit. Immer wieder gibt es in der Versicherungsbranche sogar Finanzgerichtsverfahren, die sich darum drehen: Welche Leistungen eines Versicherungsvermittlers sind von der Umsatzsteuer befreit – und welche nicht? Wir können hier an dieser Stelle nicht ins letzte Detail gehen, wollen aber einen groben Überblick geben. Es empfiehlt sich aber generell, zu diesem Thema einen Steuerberater für Versicherungsmakler heranzuziehen.

Ganz klar, die Einnahmen, die durch die Vermittlung einer Versicherung entstehen, sind von der Umsatzsteuerpflicht befreit. Der Begriff Vermittlung ist dabei recht weit gefasst: Es geht im Prinzip nur darum, dass Versicherungsgesellschaft und Versicherungsnehmer am Ende einen Vertrag abschließen. Dabei muss aber klar erkennbar sein, welchen Beitrag dafür der Versicherungsmakler geleistet hat. Umsatzsteuerbefreit sind auch zahleiche Nebenleistungen, die aber in unmittelbaren Zusammenhang zur Hauptleistung (Vermittlung einer Versicherung) stehen. Dazu gehören unter anderem Beratung, Kundenbetreuung und laufende Betreuung der Verträge.
Nicht von der Umsatzsteuer befreit sind Leistungen, die nicht mehr in unmittelbaren Zusammenhang stehen – und die auch ohne die Hauptleistung erbracht werden könnten. Ein Beispiel ist die Vermittlung einer Kfz-Versicherung. Wenn der Makler als Service gleich auch die Anmeldung des Autos oder das Besorgen der Kennzeichen übernimmt, sind diese Tätigkeiten umsatzsteuerpflichtig.

Wer etwa für einen Versicherungsmakler ausschließlich als Tippgeber arbeitet, das heißt, er empfiehlt zwar potenzielle Kunden, hat aber nichts mit dem Vertrag an sich zu tun, ist ebenfalls nicht mehr von der Umsatzsteuer befreit.
Und zu guter Letzt: Wer die nicht seltene Kombi aus Versicherungs- und Immobilienmakler wählt, muss die beiden Tätigkeiten gut auseinander halten, denn bei den Immobilien wird in jedem Fall Umsatzsteuer fällig. Nicht nur in diesem Fall ist der gute Rat eines Steuerberaters für Versicherungsmakler immer gefragt.

 


Ein wichtiges steuerliches Thema sind die Fahrten zum Kunden. Wer seinen Wagen als Versicherungsmakler dienstlich und privat nutzt, hat prinzipiell zwei verschiedene Möglichkeiten für die steuerliche Behandlung der privaten Nutzung. Einerseits geht das über die sogenannte 1-Prozent-Methode: Hier wird jeden Monat 1 Prozent des Listenpreises des Autos als geldwerter Vorteil aufgeschlagen. Das ist zwar unkompliziert, aber oft ist es die ungünstigere Wahl. Auf jeden Fall dann, wenn viel dienstlich und wenig privat gefahren wird. Die Alternative ist dann das Führen eines Fahrtenbuchs. Dadurch lässt sich der gefahrene private Anteil leicht herausrechnen – die steuerliche Last der privaten Nutzung fällt dann oft geringer aus. Allerdings muss ein Fahrtenbuch hieb- und stichfest sein. Sonst greift das Finanzamt dann doch wieder auf die 1-Prozent-Methode zurück. Nützlich können Fahrtenbuch-Apps sein. Welche sich gut eignen, hat felix1.de in einer Studie ermittelt. Mehr dazu erfahren Sie auf dieser Seite.

 


Für Vermittlungsleistungen fällt keine Umsatzsteuer an, es gibt aber oft dann doch wieder Leistungen, die umsatzsteuerpflichtig sind. Deshalb sollten sich auch Versicherungsmakler mit dem Thema beschäftigen.

Gewerbesteuer wird in jedem Fall fällig, allerdings gibt es einen Freibetrag von 24.500 Euro im Jahr, wenn es sich nicht um eine Kapitalgesellschaft handelt.
Auch Versicherungsmakler zahlen Einkommensteuer. Hinzu kommt bei Kapitalgesellschaften noch die Körperschaftsteuer.

Das alles lässt sich ganz sicher nicht nebenbei erledigen. Hinzu kommen die laufende Buchhaltung, die Einnahmenüberschussrechnung oder die Bilanz, alle jährlichen Steuererklärungen, Vorauszahlungen... Wer da, aus welchen Gründen auch immer, Fehler macht, ist auf dem Radar des Finanzamts – und verschwindet davon nicht so schnell wieder. Mehr Sicherheit haben Sie immer mit einem Steuerberater für Versicherungsmakler, der alle diese Aufgaben professionell für Sie übernehmen kann.

 


Wir haben es bereits erwähnt: Ein Steuerberater für Versicherungsmakler ist bereits in der Gründungsphase mehr als eine gute Idee. Er kann aber auch danach gute Dienste leisten. Bei felix1.de gibt es für jede Unternehmensform drei verschiedene Steuerberatungspakete: das Basis-Paket – in dem alle wichtigen Steuern enthalten sind – sowie das Plus-Paket und das Premium-Paket, in dem zusätzliche Leistungen dazu kommen. Wie das aussieht, erklären wir an den einzelnen Dienstleistungen und Paketen anhand von Beispielen:

Einkommensteuer: Versicherungsmakler können ihre persönliche Einkommensteuererklärung unkompliziert zu jedem Paket dazu buchen.

 


Sie haben eben schon das Prinzip von felix1.de gesehen: Die steuerlichen Dienstleistungen werden in verschiedenen Paketen angeboten. Doch warum ist das so, was ist der Vorteil? Meist verlangen Steuerberater für Versicherungsmakler für jede einzelne Leistung eine Gebühr. Deren Höhe richtet sich nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV). Klingt erstmal gut, ist es aber nur sehr bedingt. Denn die StBVV gibt lediglich einen Gebührenrahmen vor – zwischen Mindest- und Höchstgebühr. Wie viel der Steuerberater konkret in Rechnung stellt, liegt bei ihm. Er kann immer einen höheren Aufwand geltend machen und die Gebühr eher im oberen Bereich ansetzen. Wäre das bei einer Dienstleistung vielleicht noch nicht so schlimm, summiert sich das, denn es gibt eine Vielzahl von Leistungen – und bei jeder greift der entsprechende Gebührenrahmen. Schnell wird deutlich: Wie viel der Steuerberater letztendlich kostet, wissen Sie vorher nicht. Sie können in diesem Modell kaum die Gebühren für den Steuerberater vernünftig in die Finanzplanung kalkulieren.

Und das ist einer der großen Vorteile von felix1.de. Hier haben Sie absolute Planungssicherheit und auch Transparenz. Denn Sie wissen genau, was Sie für wie viel an Leistungen bekommen. Probieren Sie es doch einfach gleich aus! Wählen Sie auf dieser Seite Ihre Unternehmensform und anschließend Ihr Wunschpaket aus. Geben Sie jetzt ganz bequem per Schieberegler Ihren erwarteten Jahresumsatz ein. Das war es auch schon. Sofort sehen Sie den Preis und was im jeweiligen Paket enthalten ist. Der Clou: Ändern Sie den Jahresumsatz oder buchen zusätzliche Leistungen hinzu, ändert sich der Preis entsprechend. Und wenn Sie jetzt sagen „das klingt gut, aber wie komme ich nun an den passenden Steuerberater?“ Ganz einfach: felix1.de findet für Sie auch noch den Steuerberater für Versicherungsmakler, der am besten zu Ihnen passt. Versprochen!

 

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