Praxisratgeber
Dienstfahrrad

Ihr Weg zum Dienstfahrrad

So machen Arbeitgeber und Arbeitnehmer alles richtig.

Mit diesem Praxisratgeber geben wir Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen umfassenden Überblick rund ums Dienstrad. Lesen Sie, welche Schritte notwendig sind, um ein Dienstfahrrad-Modell in Ihrem Unternehmen zu etablieren. Dabei legen wir steuerliche Fallen offen und geben Tipps, wie man das Optimum herausholen kann. Sollten Sie sich für Leasing als Finanzierungsform entscheiden, nutzen Sie am besten unsere Anbieterliste als Entscheidungshilfe. Abschließend erhalten Sie von uns einen Mustervertrag an die Hand, den Sie als Arbeitgeber gerne als Grundlage für die Überlassungsverträge an Ihre Arbeitnehmer verwenden dürfen.


Als Arbeitgeber erfahren Sie:

  • ob es sich für Sie lohnt, ein Dienstfahrrad anzuschaffen
  • welche für Sie die beste Finanzierungform ist und
  • welche Schritte notwendig sind, um ein Dienstradmodell in Ihrem Unternehmen einzuführen.

Als Arbeitnehmer erfahren Sie:

  • ob Sie günstiger an Ihr Wunschrad kommen, wenn Sie mit Ihrem Chef sprechen,
  • in welchen Fällen sich ein Dienstrad für Sie lohnt und
  • wie Sie Ihren Chef davon überzeugen, dass er ein Dienstradmodell einführt.

Das Dienstrad auf der Erfolgsspur

Seit den gleich lautenden Erlassen vom 23. November 2012 (BStBl 2012 I S. 1224) sind der Dienstwagen und das Dienstrad dem Grunde nach steuerlich gleichgestellt. Das bedeutet: Die 1%-Methode kann seitdem auch auf die Privatnutzung von Firmenfahrrädern angewandt werden. Die Folge ist ein Boom der Dienstfahrräder – darunter sieht man viele klassische Räder, aber auch das moderne E-Bike findet seine Abnehmer. Über 200.000 Diensträder sind mittlerweile auf deutschen Straßen und Rad- und Arbeitswegen unterwegs, Tendenz steigend. Dabei geht es aber nicht um 199-Euro-Räder, sondern um hochwertige Mountainbikes, Rennräder und E-Bikes – also um richtig teure Räder.

Das Dienstrad ist ein Paradebeispiel für eine Win-Win-Situation, denn sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer bietet es viele Vorteile. Steuerliche Begünstigung ist hier das Stichwort – von der Arbeitnehmer und Chef profitieren können. Aber – wie so oft – liegt die Herausforderung im Detail.

Um steuerlich eine Begünstigung zu erhalten, muss man nämlich einiges beachten. Hinzu kommt, dass die meisten Dienstrad-Leasing-Anbieter nicht über steuerliche Stolpersteine aufklären. So wird vornehmlich betont, dass man das teure Rad am Ende der Leasingzeit zu einem Bruchteil seines ursprünglichen Preises erwerben könne und man dabei bis zu 40% (!) spare! Das ist eine ganze Menge Geld - und dieses Versprechen ist leider zu schön, um wahr zu sein.
Diese und viele weitere Informationen zum Thema Dienstrad, seine Vorteile und Stolperfallen, haben wir in unserem Praxisratgeber aufbereitet – für Sie zum kostenfreien Download. Zusätzlich bieten wir einen Mustervertrag für Arbeitgeber zur Überlassung von Diensträdern an Mitarbeiter sowie eine Anbieterliste der bekanntesten Leasinganbieter.

Dienstrad statt Dienstauto: gute Gründe für Arbeitgeber

Arbeitgeber sparen Lohnnebenkosten, wenn das Dienstrad im Rahmen einer Gehaltsumwandlung dem Arbeitnehmer überlassen wird. Aus diesem Grund sind Dienstfahrräder auch eine gute Alternative zur Gehaltserhöhung. Anstatt dem Arbeitnehmer also 100 Euro mehr Gehalt auszuzahlen und zusätzlich ca. 20 Euro Sozialversicherungsbeiträge abzuführen, stellt man einfach ein Fahrrad zur privaten Nutzung zur Verfügung und spart sich die Sozialversicherung auf die Leasingraten. Insbesondere wenn der Spielraum in einer Gehaltsverhandlung ausgereizt ist, kann das Dienstfahrrad eine Möglichkeit sein, dem Arbeitnehmer doch noch entgegen zu kommen, ohne zu hohe Kosten zu verursachen.

Dem Angestellten ein Dienstrad anzuschaffen ist eigentlich für jeden Chef eine Überlegung wert. Denn wer möchte nicht gerne als umwelt- und arbeitnehmerfreundlich nach außen treten und mit zufriedenen und gesunden Mitarbeitern punkten? Ein Dienstfahrrad ist ein gutes Mittel zur Mitarbeiterbindung.

Weitere gute Gründe finden Arbeitgeber in unserem kostenfreien Praxisratgeber Dienstfahrrad.

Premium E-Bike statt Auto: gute Gründe für Arbeitnehmer

Wer kann sich schon ein hochwertiges Cross-E-Bike, ein 7kg-Carbon-Rennrad oder ein Pedelec für über 3.000 Euro leisten? Das Dienstrad-Modell macht so etwas möglich. Auch Arbeitnehmer können mit dem Dienstfahrrad-Argument in Gehaltsverhandlungen gehen – und den Arbeitgeber dazu bringen, dass er die Kosten (oder einen Teil davon) übernimmt. Auf diese Weise kann sich der Arbeitnehmer mit der Option Dienstrad eine hochwertige Alternative zum Dienstfahrzeug erhandeln und so zu seinem Wunschrad, zum Beispiel einem E-Bike, kommen. Abhängig von der Verhandlungsstärke des Arbeitnehmers übernimmt der Arbeitgeber die Kosten ganz oder der Arbeitnehmer kann sein Wunschrad wenigstens etwas günstiger finanzieren.

Warum ist das Dienstrad steuerlich von Vorteil?

Warum die 1%-Methode von Vorteil ist, wird deutlich, wenn man die Alternative bedenkt: Ohne Pauschalierung müsste man die Privatnutzung exakt berechnen und dazu ein Fahrtenbuch führen. Das ist nicht nur schwer umzusetzen. Und wer fährt schon ein Fahrrad überwiegend dienstlich?

Mit der Einführung der 1%-Methode für Dienstfahrräder muss der Arbeitnehmer nun lediglich monatlich 1 Prozent der auf hundert Euro abgerundeten unverbindlichen Preisempfehlung (brutto) des Rads versteuern. Und dabei spielt es keine Rolle, wie häufig (oder eher wie selten) das Fahrrad tatsächlich beruflich genutzt wird.

Tipp: Wer sich nicht entscheiden kann, ob er lieber einen Dienstwagen fahren oder mit dem Dienstrad unterwegs sein möchte: Es ist kein Problem, sowohl das Auto als auch das Fahrrad zu haben. Auch zwei Dienstfahrräder sind möglich.

In unserem Ratgeber finden Arbeitnehmer und Arbeitgeber jede Menge praktische Berechnungsbeispiele.

Finanzierungsformen

Wichtig ist natürlich die „richtige“ Form der Anschaffung. In unserem „Praxisratgeber“ nehmen wir die verschiedenen Möglichkeiten zur Anschaffung von Dienstfahrrädern unter die Lupe.

a) Der Arbeitgeber kauft das Fahrrad.

b) Der Arbeitgeber finanziert das Fahrrad durch Darlehen.

c) Der Arbeitgeber wählt das Fahrradleasing.

Prüfen Sie, welche Finanzierungsform für Ihr Unternehmen die beste ist. Das hängt zum Beispiel auch von der finanziellen Lage Ihres Unternehmens ab. Wir geben Ihnen eine Entscheidungshilfe an die Hand, damit Sie wissen, was in Ihrem Fall sinnvoll ist.

Inklusive: Muster-Überlassungsvertrag
zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Auch beim Überlassungsvertrag müssen Sie zwingend einige Regeln beachten, damit der Steuervorteil erhalten bleibt. Welche Regeln das sind und wie der Vertrag aussehen muss, damit keine wichtigen Punkte unter den Tisch fallen, haben wir in unserem kostenfreien Ratgeber zusammengefasst.

Inklusive: Anbieterliste im Praxisratgeber

Es gibt mittlerweile eine Reihe von Fachhändlern, die einen Rundum-Service zur Abwicklung des Dienstrad-Leasings übernehmen. Wir haben uns einmal die größten davon angeschaut.

Die wichtigsten Funktionen und Inhalte haben wir in einem Vergleich erfasst: Das betrifft alles rund um das Thema Verträge, Versicherungen und Wartung. Weiterhin haben wir geschaut, welche besonderen Services angeboten werden. Zuletzt haben wir im Zusammenhang mit den dargestellten Vorteilsrechnern konkret untersucht, inwieweit die Anbieter den User über die steuerrechtlichen Anforderungen informieren.

Mit unserem Praxisratgeber erhalten Sie alles, was sie brauchen, um sofort mit dem Dienstrad zu starten.

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