Bemessungsgrundlage

Die Bemessungsgrundlage wird im Steuerrecht als Grundlage benötigt, um die Steuer zu berechnen.

Beispiele

  • In der Einkommensteuer ist das zu versteuernde Einkommen die Bemessungsgrundlage, auf die der Einkommensteuersatz angewendet wird. Beispiel: A (Unterhaltspflicht für ein Kind) hat 30.000 Euro Betriebseinnahmen und 10.000 Euro Betriebsausgaben. Er hat Sonderausgaben von 5.000 Euro und einen Kinderfreibetrag von 3.504 Euro. Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer ist das zu versteuernde Einkommen von 11.496 Euro.
  • In der Umsatzsteuer ist die Bemessungsgrundlage das Entgelt, das der Leistungsempfänger zahlt, um die Leistung zu erhalten. Davon wird die Umsatzsteuer abgezogen. Beispiel: A kauft ein Auto und zahlt dafür 11.900 Euro. Die Bemessungsgrundlage beläuft sich auf 10.000 Euro, da die Umsatzsteuer 19 % beträgt (10.000 Euro + 1.900 Euro = 11.900 Euro).

 

Stand: 07.04.2015

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