Drittland im Sinne der Umsatzsteuer

Alle Gebiete, die nicht zum Inland oder zur Europäischen Union gehören, sind Drittland.

Liefert ein Unternehmen vom Inland in das Drittland Gegenstände oder Waren, ist die Lieferung im Inland umsatzsteuerfrei. Das gilt sowohl bei Privatkunden als auch bei Geschäftskunden.

Beispiel: Der Schweizer Unternehmer Egli bestellt beim deutschen Unternehmer Schmidt einen Tisch. Schmidt liefert den Tisch an Egli aus. Die Lieferung ist in Deutschland umsatzsteuerfrei. In der Schweiz ist die Schweizer Einfuhrumsatzsteuer zu zahlen.

Holt der Kunde den Gegenstand oder die Ware selbst ab, ist die Lieferung auch steuerbefreit. Der Unternehmer muss immer nachweisen können, dass der Gegenstand tatsächlich in das Drittland geliefert wurde, er benötigt einen Ausfuhrnachweis. Kann der nicht vorgelegt werden, ist die Lieferung nicht steuerbefreit.

 

Stand: 16.04.2015

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