Kürzungen Gewerbesteuer

Der steuerliche Gewinn muss durch Hinzurechnungen und Kürzungen korrigiert werden, um den Gewerbeertrag ermitteln zu können. Anhand dessen wird die Gewerbesteuer berechnet.

Die Kürzungen sollen Doppelbesteuerungen vermeiden, weil die zu kürzenden Vorgänge bereits häufig durch andere Besteuerungstatbestände besteuert werden.

Kürzungen sind:

  • 1,2 % des Einheitswertes vom Grundbesitz, das zum Betriebsvermögen gehört. Der Grundbesitz darf aber nicht von der Grundsteuer befreit sein.
  • Gewinne aus einer Mitunternehmerschaft von in- oder ausländischen Gesellschaften.
  • Gewinnausschüttungen von inländischen oder ausländischen Kapitalgesellschaften, wenn mindestens eine Beteiligungsquote von 15 % vorliegt.
  • Eigene Gewerbeerträge, die aus einer ausländischen Betriebsstätte stammen.
  • Die Förderung steuerbegünstigter Zwecke. Spenden sind jedoch nur bis zu einem Höchstbetrag abziehbar.
  • Gewinnausschüttungen von ausländischen Kapitalgesellschaften, wenn ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und dem Sitz der Kapitalgesellschaft besteht und eine Kürzung vorgesehen ist.

 

Stand: 24.04.2015

 

zurück