Umsatzsteuererklärung

Unternehmer, die umsatzsteuerpflichtige Umsätze ausführen, müssen ihre Umsatzsteuererklärungen jährlich einreichen. Werden ausschließlich umsatzsteuerfreie Leistungen erbracht, besteht keine Abgabepflicht.
Kleinunternehmer müssen immer eine Umsatzsteuererklärung einreichen, obwohl die Leistungen nicht mit der Umsatzsteuer besteuert werden.

Die Umsatzsteuererklärung muss bis zum 31.05. des Folgejahres beim Finanzamt eingegangen sein. Wer diese Frist nicht einhalten kann, kann einen Antrag auf Verlängerung stellen. Das Finanzamt kann die Abgabefrist um mehrere Monate verlängern. Der Antrag kann schriftlich oder auch telefonisch gestellt werden. Mögliche Gründe sind z.B. ein längerer Auslandsaufenthalt oder die langwierige Krankheit eines Angehörigen.
Wer einen Steuerberater damit beauftragt die Umsatzsteuererklärung zu erstellen, hat bis zum 31.12. des Folgejahres Zeit.

Ausnahme: Wird ein Unternehmen aufgegeben, fordert das Finanzamt sofort eine Umsatzsteuerjahreserklärung an.

Folgen einer verspäteten Abgabe

Werden die Abgabefristen nicht eingehalten, droht ein Verspätungszuschlag. Das Finanzamt kann bis zu 10 % der festgesetzten Steuer, aber maximal 25.000 Euro als Verspätungszuschlag festsetzen.
Verweigert ein Unternehmer die Abgabe der Steuererklärung, kann ein Zwangsgeld von bis zu 25.000 Euro festgesetzt werden.

 

 

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